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BBI-Überflugrouten: Unmut in Nuthetal, Schwielowsee, Michendorf
Mit großen Bedenken wurde die Entscheidung aufgenommen, die drei Gemeinden trotz der Erweiterung der Fluglärmkommission, von 17 auf 34 Plätze, nicht in dieses Gremium einzubinden, welches über die künftigen Überflugkorridore mitentscheiden wird. „Es geht hier um eine erhebliche Lärmbelastung, die den Bürgern droht – und Nuthetal, Schwielowsee und Michendorf könnten nach den aktuell vorliegenden Planungen voll davon erfasst werden.“, sagte der Ortsvorsitzende der CDU Michendorf, Dr. Steffen Komann.
Übereinstimmend gaben die Anwesenden die Ängste zahlreicher Bürger/innen der Gemeinden wieder, dass der Fluglärm durch Steig- und Sinkflug in niedriger Höhe die Lebensqualität senken, die Bodenpreise drücken und die Orte generell unattraktiver machen könnte. „Unter diesen Umständen erscheint es kaum tragbar, dass die bei einer Verlegung der Flugrouten betroffenen Gemeinden mit ihren zehntausenden Bürger/innen in keiner Weise am Verhandlungstisch vertreten sind“, erklärte Guido Koch, der Ortsvorsitzende der CDU Nuthetal. Schon jetzt befürchten viele Anwohner, dass der Flugverkehr in der Frequenz zugenommen habe, um den Protest der Anwohner vor Ort zu auszuloten.
„Als Konsequenz der aktuellen Regelung braucht es eine intensive Einbindung der drei Gemeinden in die Kommunikations- und Informationspolitik der Fluglärmkommission“, so die Vorsitzende der CDU Schwielowsee, Carola Pauly. „Einen Vertrag zu Lasten der in der Kommission nicht vertretenen, aber vom Fluglärm betroffenen Gemeinden darf es bei einer so wichtigen Entscheidung nicht geben.“
Carola Pauly Guido Koch Steffen Komann
CDU Schwielowsee CDU Nuthetal CDU Michendorf
aktualisiert von Steffen Komann, 06.11.2010, 01:05 Uhr
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