Der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg, Rainer Genilke, hat den Brandenburger Ministerpräsidenten Matthias Platzeck erneut aufgefordert
Der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg,
Rainer Genilke
Platzeck erneut aufgefordert, sich endlich für eine Klärung der
Flugroutenfrage am BBI einzusetzen. Er nannte es „eindeutig zu wenig“,
dass die Landesregierung nur moderiere und seit Wochen versuche, der
Deutschen Flugsicherung den „schwarzen Peter“ zuzuschieben.
Der CDU-Verkehrsexperte erinnerte daran, dass es immerhin die
Landesregierung war, die die Bürger nicht über die Möglichkeit
abknickender Routen informierte, obwohl ihr die Option seit 1998 bekannt
war. „Dass sich Bürger, die im Vertrauen auf die damaligen Aussagen der
Landesregierung ein Haus im Umland gekauft haben, nun getäuscht fühlen,
kann ich sehr gut verstehen“, sagte Genilke.
Er verwies darauf, dass gerade Ministerpräsident Platzeck eine besondere
Verantwortung für die Umstände trage. „Herr Platzeck sitzt seit vielen
Jahren im Aufsichtsrat der Flughafen Berlin Schönefeld GmbH, welche die
Flugsicherung mit der Erstellung der Flugrouten beauftragt hat. Er kann
deshalb nicht so tun, als wäre er nur am Rande beteiligt. Platzeck muss sich
endlich positionieren, ob die Veränderung der ursprünglich geplanten
Flugrouten von ihm befürwortet wird. Falls nicht, können die Brandenburger
zu Recht von ihrem Landesvater unverzüglich einen Änderungsvorschlag
erwarten.“
, hat den Brandenburger Ministerpräsidenten Matthias


